Beste KI-Apps fürs Handy: worauf es wirklich ankommt
Die meisten KI-Apps im Store sind Webseiten in einer App-Hülle. Wirklich interessant sind die, die etwas nutzen, was nur ein Telefon hat: Kamera, Mikrofon und Betrieb ohne Netz. Dazu kommt die Abrechnung, die im Store anders läuft als im Browser.
Vom Team von Beste KI Tools
Die Suche nach den besten KI-Apps führt in zwei Stores mit tausenden Einträgen, von denen viele dasselbe tun. Vier Unterscheidungen reichen aus, um den Großteil davon auszusortieren, und sie stehen in keiner Store-Beschreibung.
Eigenständige App oder verpackte Webseite?
Viele Einträge sind eine Webansicht in einer App-Hülle. Erkennbar ist das an drei Dingen: Die App tut ohne Netz gar nichts, sie sieht auf Telefon und Tablet identisch aus, und beim Blättern erscheinen kurz Ladebalken wie im Browser.
Das ist nicht automatisch schlecht, denn eine gute Webanwendung bleibt eine gute Webanwendung. Es heißt nur, dass du die App nicht brauchst: Ein Lesezeichen auf dem Startbildschirm leistet dasselbe, ohne ein weiteres Konto und ohne zusätzliche Berechtigungen.
Was nur auf dem Telefon geht
Wenn eine App keinen dieser vier Punkte bietet, konkurriert sie mit dem Browser auf demselben Gerät und verliert meistens.
- Kamera in Echtzeit: Text im Bild erfassen, Objekte bestimmen, Schilder lesen, ohne vorher zu fotografieren.
- Diktat unterwegs: Notizen sprechen und sofort strukturiert zurückbekommen, auch im Zug.
- Anbindung an die Teilen-Funktion: Ein Werkzeug, das sich aus jeder anderen App aufrufen lässt, wird tatsächlich benutzt.
- Betrieb ohne Netz: Modelle, die auf dem Gerät laufen, funktionieren im Funkloch und schicken nichts weg.
Die Abrechnung im Store ist eine eigene Frage
Ein Abo, das du im App-Store abschließt, ist häufig teurer als dasselbe Abo auf der Website des Anbieters, weil die Store-Gebühr eingepreist wird. Kündigen musst du es außerdem im Store, nicht beim Anbieter, was regelmäßig zu weiterlaufenden Zahlungen führt.
Zweiter Punkt: Achte auf die Dauer der kostenlosen Probezeit und darauf, wann abgerechnet wird. Ein Abo, das ohne weiteren Klick nach drei Tagen jährlich abrechnet, ist ein anderes Angebot als eines mit monatlicher Kündigung.
Berechtigungen: die kurze Kontrolle
Eine App, die für Textzusammenfassungen Zugriff auf Kontakte, Standort und Fotomediathek verlangt, hat einen Grund dafür, der nicht in der Beschreibung steht. Die Berechtigungsliste ist in beiden Stores vor der Installation einsehbar und dauert dreißig Sekunden.
Bei Werkzeugen mit Diktat lohnt zusätzlich der Blick, ob die Aufnahme auf dem Gerät verarbeitet wird oder auf einem Server. Beides ist üblich, aber nur eines davon funktioniert ohne Netz und ist deshalb auch praktisch unterscheidbar.
Deutsch auf dem Telefon ist nicht selbstverständlich
Viele Apps sind vollständig übersetzt, andere nur an der Oberfläche: Menüs auf Deutsch, Ausgaben auf Englisch, Hilfe und Abrechnung ebenfalls auf Englisch. Für die tägliche Nutzung ist die Sprache der Ausgabe entscheidend, nicht die des Menüs.
Prüfe das mit einer typischen Aufgabe in deiner Sprache, bevor du zahlst. Der Store-Eintrag sagt darüber nichts Verlässliches aus.